GRA W BUTELKĘ

snap

Synopsis

Film ten opowiada historię trójki nadzwyczajnych, współcześnie żyjących bohaterów, którzy połączeni wspólną misją, stawiają opór niebezpieczeństwu (z przeszłości) zagrażającemu ich rodzinnemu miastu. To opowieść czerpiąca z ludowych legend, regionu Polski zwanego Krajną, jak i skomplikowanej historii miasta Złotów (dawniej Flatow), ze wskazaniem na okres pruski, aż do czasów współczesnych.
W roku 1990 w mieście Złotów (dawniej Flatow) ekipa budowlana (przyp. autentyczny) odkryła piwnicę – sławnego dawniej w regionie – hotelu Lamberz ze znajdującym się tam, nietkniętym przez lata, magazynem alkoholu i innych artykułów. Ta sama piwnica była również składem i siedzibą Towarzystwa Butelkowego, organizacji tajnej o charakterze okultystycznym, założonej w roku 1814 przez grupę niemieckich, polskich i żydowskich ezoteryków. Film łączy również wspomnienia żyjących świadków II Wojny Światowej, dostępne historyczne dokumenty i archiwalia z fikcyjną narracją.
„Gra w butelkę”, to historia starszej pani pochodzenia niemieckiego, młodego Polaka i ich kompana Żyda, który jest „materialnie nieobecny”.
To film o tożsamości narodowej ludzi z tych terenów, wielkiej historii, oraz potrzebie jej poznania, będącej kluczem do ocalenia swoich bliskich.

Z poważaniem
Leszek Sawicki

JEU DE LA BOUTEILLE

Synopsis de l’intrigue du film

Le film raconte l’histoire de trois héros vivants contemporains et extraordinaires : Hilda, une vieille dame d’origine allemande, Janek, un jeune polonais et Samuel, leur compagnon Juif «physiquement absent». Ils se sont réunis pour une mission commune : résister au danger du passé nazi qui menace leur ville natale.
L’esprit (Wassermann) du commissaire de la Gestapo revient hanter la ville pour retrouver l’or de la synagogue.
Ce film s’inspire des légendes folkloriques de la région appelée Kraïjna dans laquelle se situe le récit. Cette région avant d’être redevenue polonaise après la 2ème guerre mondiale, faisait partie de la Prusse, puis du III Reich allemand.

En 1990, une équipe de maçons de Złotów a creusé sous l’ancienne place de l’hôtel Lamberz – détruit en 1945 par les Russes. Ils ont découvert dans le sous-sol, une cave où étaient stockées les bouteilles d’alcool. Ce même sous-sol servait aussi au siège de la Société des Bouteilles, une organisation secrète, occulte, fondée en 1814 par un groupe d”allemands, de polonais et de juifs religieux.
Ce groupe de mystiques capturait les mauvais esprits dans les bouteilles d’alcool vides. En 1990, l’équipe de maçons de Złotów, ont par hasard libéré les esprits.
Eryk Janke, commissaire dévoué de la Gestapo, décédé tragiquement en 1942, est maintenant un mauvais esprit. Il revient encore une fois chercher l’or de la synagogue. La ville de Zlotow est en danger…

Le film combine des témoignages de survivants de la Seconde Guerre mondiale avec de vraies archives, un récit de fiction et des scènes de reconstitutions historiques.
Il traite de l’identité nationale d’un pays à travers la grande histoire, et de la nécessité de ne pas oublier pour que l’histoire ne se répète pas.

DAS FLASCHENDREHEN

Ein halbdokumentarischer Spielfilm

Der Film mit dem Titel „Das Flaschendrehen“ ist ein Projekt, welches die multikulturelle Geschichte der Stadt Zlotow und ihrer Einwohner thematisiert. Das Hauptanliegen des Filmes ist es, ein breites Publikum, insbesondere die jungen Zuschauer, für die Geschichte Zlotows und ihrer besonderen geopolitischen Lage, zu sensibilisieren.
Der wesentliche Fokus des Films liegt auf der Darstellung der Verhältnisse zwischen den drei größten nationalen Gemeinschaften der Stadt, den Polen, den Deutschen und den Juden. Der Film beleuchtet wie sich diese Beziehungen der unterschiedlichen Nationalitäten untereinander mit dem Beginn des zweiten Weltkrieges wandeln.
Während vor dem 2. Weltkrieg die zwischenmenschlichen Kontakte der Einwohner Zlotows im Allgemeinem unauffällig, normal und vielmehr gut waren, haben die geschichtlichen Veränderungen diese maßgeblich verkompliziert.
Einige Jahrzehnte später, in der Jetztzeit, entdeckt ein junger Einwohner Zlotows die Geschichte seiner Heimat und sieht sich gezwungen, sich der Gefahr aus der Vergangenheit zu stellen, die für die Einwohner seiner Stadt zur Bedrohung geworden ist. Der Protagonist des Films, anfangs getragen vom Traum, bald das Land zu verlassen, entscheidet sich jedoch in Folge der zahlreichen Wendungen seines Schicksals und wegen des zu Tage beförderten geschichtlichem Wissens, in seiner Heimatstadt Zlotow zu bleiben und sich für diese von nun an einzusetzen.
Das Ziel des Films ist es, die jungen Zuschauer auf die Geschichte der Region aufmerksam zu machen, in welcher noch viel lebendiges und gehütetes Wissen über die Vergangenheit verborgen liegt. Zusammen mit der ältesten Generation der Stadt Zlotow wird dieses Wissen bald für immer verloren gehen. Im Film wird die ältere Generation der Stadt durch viele Charaktere verkörpert. Die Zeugen der Epoche sind authentische Zlotowaner. Sie treten im dokumentarischen Teil des Films, also der historischen Einführung, auf. In der Geschichtsouvertüre kommen ebenfalls polnische Wissenschaftler zu Wort, hier allen voran Joachim Zdrenka.
Das Flaschendrehen ist ein Film über die nationale Identität der Menschen aus dieser Region sowie über die allgemeine Geschichte und nicht zuletzt über die Notwendigkeit, jene kennen zu lernen, denn in ihr liegt der Schlüssel zur Rettung seiner Nächsten.
Die Hauptabsichten des Projektes sind, zum einen ein Bild für ein europäisches Publikum zu schaffen und zum anderen essentielle humanistische Botschaften dank der attraktiven Form der Fiktion zu übermitteln.

Handlung des Films – zwei Pole der Erzählung

Einleitung
Ein historischer Einstieg, über die Stadt Zlotow, bildet den Auftakt des Spielfilms. Zum Teil treten in dieser historischen Einführung die älteste Generation Zlotows  sowie Historiker (Prof. Zdrenka) auf.

Zlotow – gegenwärtige Zeit
Der Ausgangspunkt des Films (worüber man im dokumentarischen Teil erfährt) ist das Ereignis aus dem Jahr 1990, als ein einheimisches Bauteam einen berühmten Keller der damaligen Region – vom Hotel Lamberz- entdeckt und dabei auf ein über Jahre verschlossenes Alkohollager und anderen Dingen stößt. Dieser Keller war zugleich Speicher und Sitz der „Flaschengesellschaft“, einer Geheimorganisation mit okkultem Charakter, die im Jahr 1814 von einer Gruppe deutscher, polnischer und jüdischer Esoterikern gegründet wurde. Dieser Fakt stellt das Schlüsselereignis der Geschichte dar. Denn als Folge dieses Ereignisses bleiben gefährliche metaphysische Kräfte lebendig; die einst in den Flaschen verschlossen waren, und dann zufällig durch die Bauarbeiter freigelassen werden. Die freigesetzten Geister aus der Flasche waren Bürger der Stadt, welche für das heutige Zlotow eine Bedrohung darstellen. Um das heran brechende Unheil auf die Stadt abzuwenden, muss die „Flaschengesellschaft“ wieder ins Leben gerufen werden. Bedingung für den Erfolg der Mission ist jedoch das Zusammenarbeiten der drei Nationalitäten, eben genau so, wie es früher einmal war. Die Person, welche noch über ein unentbehrliches Wissen verfügt, ist eine alte eingeborene Zlotowianer namens Hilda, sie repräsentiert die Vorkriegsdeutsche Zlotows. Daneben tritt noch der Jude Samuel als immaterielle Figur auf, der mit den Protagonisten kooperiert. Es fehlt noch die letzte Person, die zu der etwas außergewöhnliche Gruppe passen muss, ohne jene jedoch die Realisierung der Mission der beiden anderen Parteien unmöglich wäre. Es ist der bereits erwähnte junge Pole mit dem Namen Janek, dessen Heimat Zlotow ist. Der junge Pole, der die jüngere Generation verkörpert, beabsichtigt Zlotow hinter sich zu lassen und ins Ausland zu gehen. Er wird in die historische Intrige hineingezogen, dank welcher er jedoch die Geschichte seiner Region kennen lernt. Letztendlich stößt er seine Pläne um und schafft es sogar seine Freundin davon zu überzeugen, in Zlotow zu bleiben und sich für das Wohl der Stadt einzusetzen.
Die Flaschengesellschaft zusammen mit der gesamten fantastischen Struktur des Films dient allein als Vorwand, um über die nationale Identität der Einwohner sowie über die allmähliche Bewusstwerdung über die geschichtliche Wirklichkeit der jungen Protagonisten zu erzählen. Die älteste Generation verschwindet unwiederbringlich und mit ihr etwas äußerst wertvolles: das kulturelle Gedächtnis.

Zlotow/Flatow – Historischer Teil
Der Film enthält viele Szenen, die ein Bild von dem Verhältnis der Einwohner des früheren Zlotows zeichnen. Durch eine Vielzahl von Schauspielern werden die Bewohner Zlotwos dargestellt, die sich in der Nähe des Hotels Lamberz versammeln. Man trifft auf einen von Nazis unterdrückten patriotischen Kämpfer für das Polentum, auf einen Aktivisten der Polnischen Verbindung in Deutschland und einen Polnischlehrer. Der Film zeigt darüber hinaus das Schicksal des Juden Samuels und seinen Schwierigkeiten während der nationalsozialistischen Zeit. Nicht zuletzt wird der Erzählstrang nochmals erweitert und die Spannung gesteigert durch die Geschichte der deutschen Evangelisten Guntera, die mit ihrem Sohn Erik, einem Kommissar bei der Gestapo ,im Streit liegt, in dem sich wiederum die Tochter eines polnischen Patrioten, mit dem Decknamen Rodla, verliebt hat. Auch die Verbindungen und Verstrickungen der einzelnen Lebensgeschichten der Protagonisten untereinander, die den Hintergrund der Geschichte der Stadt bilden sowie ihre komplizierten Schicksalswege und das rasante Tempo des Handlungsverlaufs machen die Spannung dieses Films aus.